Bundesabstimmung - Das Volk lehnt die Zersiedelungs-Initiative ab

Die Mehrheit der Schweizer Bürger und der Kanton Freiburg bildet diesbezüglich keine Ausnahme, lehnte die Initiative gegen die Zersiedelung deutlich ab. Die Bevölkerung liess sich durch die Argumente der Initiatoren nicht beeinflussen, die auf der Grundlage von einer früheren Beobachtung erstellt wurden, ohne Miteinbeziehung der Auswirkungen der Änderungen des Raumplanungsgesetzes (RPG). Die FDP des Kantons Freiburg, deren Delegierte einstimmig die Ablehnung empfohlen hatten, begrüssen dieses Ergebnis.

Eine Abstimmung durchsetzen wollen, mit einer Initiative gegen die Zersiedelung, während das neue Gesetz über die im Jahr 2014 in Kraft getretenen Raumplanungsgesetzes ihre Auswirkungen noch nicht entfaltet hat, war unverantwortlich. Ohne die Weigerung des Volkes hätte die Linke durch das Ignorieren des laufendenden Verfahrens allen bisher unternommenen, zugestimmten  Anstrengungen geschadet, sowie Kantone und Gemeinden die Abläufe einrichten, um gegen die Zersiedelung zu kämpfen, verunsichert und in Schwierigkeiten gebracht, Indem sie die Initiative gegen die Zersiedelung ablehnen, haben die Schweizerinnen und Schweizer klar ihre Weigerung ausgedrückt, extreme Massnahmen zu ergreifen, die langfristig den Interessen der Bevölkerung und der Wirtschaft schaden könnten.


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"Obwohl die Bevölkerung an unserer Natur, unserem Erbe und unserer Landschaft hängt, hat sie eine extremistische Initiative sanktioniert. Trotzdem müssen wir versuchen, pragmatische und vernünftige Lösungen zu finden".

Didier Castella, Staatsrat
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Die FDP des Kantons Freiburg erinnert daran, dass seit dem Inkrafttreten der Revision des Raumplanungsgesetzes die Gemeinden und der Kanton zur Erhaltung des Territoriums und der Förderung der Verdichtung erhebliche Massnahmen treffen mussten. Als verantwortungsbewusste Partei möchte sie an die Bedeutung der drei Säulen für eine nachhaltige Entwicklung erinnern. Unglücklicherweise haben die Initiatoren die soziale und wirtschaftliche Seite ignoriert, während sowohl die Bevölkerung als auch die Unternehmen dieses Gleichgewicht zwischen den drei Säulen brauchen. Schließlich unterstützt die FDPF den Föderalismus: Die Gemeinden und Kantone sind am besten in der Lage, ihre Entwicklung innerhalb der bereits engen Grenzen des Raumplanungsgesetzes zu steuern.

Kontakte:
· Sébastien Dorthe, Präsident FDPF:  079 688 58 31
· Didier Castella, Staatsrat:  079 578 35 22