Staatsrechnung 2021 - Die FDP begrüsst die positiven Ergebnisse

Die FDP Freiburg ist mit dem Ergebnis der Staatsrechnung zufrieden, die trotz eines schwierigen Kontexts mit einem Einnahmenüberschuss von 121,7 Millionen Franken vor den Abschlussoperationen schliesst. Dieses gute Ergebnis basiert jedoch auf Einkünften ausserhalb des Kantons. Dies bedeutet, dass die Kontrolle der Lasten auch in den kommenden Jahren Priorität haben muss. Die FDPF nimmt jedoch mit Enttäuschung das geringe Investitionsvolumen zur Kenntnis.

Pressemitteilung
Freiburg, 31. März 2022

 

Der Staatsrat hatte ein ausgeglichenes Budget für 2021 vorgelegt, während das vergangene Jahr erneut von den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie geprägt war. Trotz den Nettoaufwendungen von knapp 90 Millionen Franken, die insbesondere mit dem Konjunkturpaket verbunden waren, konnten die Ausgaben unter Kontrolle gebracht werden. Unser Kanton konnte so die Auswirkungen der Gesundheitskrise auffangen, dank einer gesunden finanziellen Situation, welche die FDPF immer gefordert hat, angesichts einer Linken, die sehr verschwenderisch sein wollte.

Die FDPF begrüsst diesen Zustand und stellt fest, dass dieses gute Ergebnis auf Einkünften ausserhalb des Kantons beruht. 149 Millionen Franken stammen von der Nationalbank SNB, die noch nie so hoch waren, und 460 Millionen Franken aus dem Finanzausgleich.  Dies erfordert eine gewisse Vorsicht für die Zukunft, und die FDPF möchte daran erinnern, dass sie an einer ausgeglichenen Staatsrechnung sowie an einem strikten Umgang mit den öffentlichen Mitteln festhält.

Schliesslich stellt die FDPF fest, dass die Investitionen wiederum 30  Prozent niedriger ausgefallen sind als der im Budget 2021 vorgesehene Betrag.  Wir bedauern dies und laden den Kanton ein, eine ambitionierte Investitionspolitik zu betreiben, was wir seit einigen Jahren ohne Erfolg fordern. Der Staatsrat sollte Kurs halten und die budgetierten Investitionen auch tätigen.  Dies trägt dazu bei, die Beschäftigung und die Wirtschaft in unserem Kanton gerade in Krisenzeiten zu unterstützen.

 

Ihre Ansprechpartner :

  • Sébastien Dorthe, Kantonalpräsident, Grossrat 079 688 58 31
  • Claude Brodard, Grossrat : 079 420 16 72
  • Nadine Gobet, Grossrätin: 079 418 46 27
  • Savio Michellod, Generalsekretär FDPF, 079 793 48 65